The Peter and Gertrud Klopp Family Project

Reflections on Life, Family and Community

Category Archives: Book

Über menschliche Werte im Geiste der Ehrfurcht vor dem Leben – 12. Teil

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A017

Muße

Von Elsa Triolet stammt der Hinweis: „Ein Mensch, der über keinerlei Muße verfügt, ist weniger als ein Lasttier. Er ist einfach eine Maschine, um den Reichtum anderer zu produzieren, er ist körperlich zerbrochen, geistig verkümmert.” Er wird ebenso „zur Maschine”, wenn es um den eigenen Reichtum, wenn es um das „Haben” geht, das Erich Fromm der Existenzweise des „Seins” gegenüberstellt. Auf die Frage, was denn Muße sei, antwortet George Bernhard Shaw: „Echte Muße ist Freiheit, zu tun, was uns beliebt, nicht, gar nichts zu tun.” Doch scheint Muße noch mehr zu sein, als „gar nichts zu tun”. Gabriele Herbst (in Möllering und Behlau) weist zunächst darauf hin, dass das Wort „Muße” von der griechischen Vokabel ,schole’ abgeleitet wurde, was Zeit für sich, sich zu bilden, kreative Stille, philosophische Reflexion mit dem Wunsch bedeutet, etwas für den Frieden im Land zu tun. Sie schreibt weiter: „Muße war also nur bedingt freie Zeit, passive Zeit, ziellose Zeit, Zeit des Nichts-Tuns. Sie war eine Zeit gesteigerter Freiheit, in der der Mensch in Ruhe nachdenken konnte, den Versuch unternahm, wirklich er oder sie selbst zu sein oder zu werden.” Doch in unserer Zeit, in der die Existenzweise des „Habens” vor der des „Seins” rangiert, sucht der Mensch Zerstreuung ohne große geistige Anforderungen und pflegt alles andere als Muße und innere Einkehr. In seinem Buch „Der Sabbat. Seine Bedeutung für den heutigen Menschen” verweist der jüdische Theologe Abraham Joshua Heschel darauf, dass am Sabbat Gott nicht die Arbeit, sondern die Zeit heiligte. Es sei eine Zeit des Einklanges von Körper, Geist und Phantasie, ein Tag für das Leben. Der siebente Tag sei Friede zwischen Mensch und Mensch, Mensch und Natur, Friede im Menschen. Sabbat sei zudem ein Tag, an dem der Umgang mit Geld als Entweihung gilt, an dem der Mensch seine Unabhängigkeit von dem bestätigt, was der oberste Götze der Welt ist. Muße ist also nicht „aller Laster Anfang”, sondern der Beginn einer inneren Erneuerung.

Es ist also für das Wohl des Menschen unerlässlich, wenn die christlichen Kirchen warnen: „Ohne Sonntag ist jeder Tag Werktag!” Warum soll oder „muss” man an diesem Tag einkaufen, verreisen, „schaffen”?! Müssen wir nicht wieder denkende Menschen werden? In seinem Buch „Aus meinem Leben und Denken” schreibt Albert Schweitzer: „Wird der Mensch denkend über das Geheimnisvolle seines Lebens und der Beziehungen, die zwischen ihm und dem die Welt erfüllenden Leben bestehen, so kann er nicht anders, als daraufhin seinem eigenen Leben und allem Leben, das in seinem Bereich tritt, Ehrfurcht vor dem Leben entgegen zubringen und diese in ethischer Welt- und Lebensbejahung zu bestätigen.”

Entschließen wir uns also wieder zu mehr Muße! Wenigstens am „Sabbat”!

Über menschliche Werte im Geiste der Ehrfurcht vor dem Leben – 11. Teil

14

Albert_Schweitzer_in_Lambarene_1964Lebensfreude

„Es liegt viel Lebensfreude in Jesu Wesen”, schreibt Albert Schweitzer in seinen Gesprächen über das Neue Testament. „Er war kein einsamer Mensch, sondern hatte Freunde; wenn man ihn zum Mahle einlud, kam er, und wenn er jemand sah, der ihm gefiel, bei dem lud er sich selbst ein, wie es dem Zachäus widerfuhr (Luk. 19)”.

Doch das Leben bringt nun einmal nicht nur Freude. „Das eigene Schicksal kann so unerträglich sein”, schreibt Ako Haarbeck (in Möllering und Behlau), „dass keine Kraft zur Freude mehr bleibt. Und oft ist es gerade der Glaube, der an den Rand der Verzweiflung bringt… Warum müssen so viele Menschen im Elend leben und schließlich ungetröstet sterben? Warum sind so viele, denen es rundherum gut geht, so gleichgültig gegenüber der Not der Anderen? Warum bin ich selbst oft nur mit dem eigenen Glück und den eigenen Sorgen beschäftigt?” Doch Ako Haarbeck erinnert auch an den Bibelspruch:„Fröhlichkeit ist gut für die Gesundheit, Mutlosigkeit raubt einem die letzte Kraft.” (Sp. 17, 22) Man sollte sich auch, ohne das Sorgenvolle in der Welt und im eigenen Leben zu übersehen, Freude gönnen und ebenso nicht vergessen, anderen Menschen, ja anderem Leben Freude bringen. Auch das schließt die Ehrfurcht vor dem Leben ein! Die Lebensfreude besteht auch darin, dass ich Anderen helfe, Zuwendung zukommen lasse, vergebe.

Doch ist es angebracht, zu bedenken, dass nicht alles, was Spaß macht, auch Freude bedeutet. Eine Gleichsetzung von Spaß und Freude ist kennzeichnend für unsere Gesellschaft, deren Unterhaltung oft nur an der Oberfläche bleibt. Man lacht, jubelt und schreit, macht sich über andere lustig, ohne sich einen Spiegel vorzuhalten, man genießt Alkohol, Drogen, Sex, Faulenzen und bleibt doch innerlich leer. „Sonderbar blind sind die Menschen im Ritus der flüchtigen Freude”, schreibt Pablo Neruda.

Lebensfreude können ein guter Gedanke und eine gute Tat bereiten, ein Blick in die Natur oder in das unendliche All, gute Musik oder ein gutes Buch, Lebensfreude bereiten vor allem auch Dankbarkeit, Vertrauen und die Liebe. Lebensfreude spenden ebenso die glücklichen Augen eines Kindes und die Anhänglichkeit eines Tieres. „Solange ich lebe, freue ich mich nicht nur über etwas, sondern mehr noch vielleicht auf etwas”, bekennt Ako Haarbeck. „Kann ich fröhlich sein, wenn ich mich auf nichts mehr freuen kann?”

„Es ist ein ungeheures Glück, wenn man fähig ist, sich zu freuen”, meint George Bernhard Shaw.

Über menschliche Werte im Geiste der Ehrfurcht vor dem Leben – 10. Teil

9

A015

Konfliktfähigkeit

„Was vermittelt Spannung? Der Konflikt. Was erregt Interesse? Der Konflikt. Was erhält uns am Leben in der Literatur und auf allen Wissensgebieten in Bewegung? Der Konflikt.” Dies stellte Johannes R. Becher nicht zu Unrecht in seinen Bekenntnissen fest.

Auch wenn jeder Mensch ab und zu einmal gerne allein sein möchte, so ist er doch ein gesellschaftliches Wesen, das des Mitmenschen bedarf. Er braucht jemanden, der ihm hilft, der ihm rät, mit dem er Freude und Leid teilen kann, den er liebt. Doch bei diesem Miteinander können natürlich auch Konflikte entstehen. Zuweilen sind es gegensätzliche Wünsche und Interessen, fehlende Zuneigung oder auch Rücksichtslosigkeit, übertriebene (Mutter- oder Nächsten-) Liebe, entgegengesetzte Anschauungen oder Verhaltensweisen. Das Miteinander von Mensch zu Mensch braucht Nähe, aber auch Distanz, sonst kann es zu Konflikten kommen. Ständige Nähe kann ebenso belasten wie andauernde Distanz. Eine wichtige Voraussetzung dafür, Konflikte zu lösen, besteht darin, dass einem eigenes Unrecht bewusst wird. „Unreife Menschen sind nicht fähig, zu ihrer Schuld zu stehen“, schreibt Herma Brandenburger (in Möllering und Behlau), „sie setzen vielmehr alles daran, schuldlos dazustehen. Mit einem, der sich nicht schuldig fühlen kann, ist Konfliktlösung nicht möglich.“ „Nie dürfen wir abgestumpft werden!”, warnt Albert Schweitzer, „In der Wahrheit sind wir, wenn wir die Konflikte immer tiefer erleben. Das gute Gewissen ist eine Erfindung des Teufels.“

Eine weitere wichtige Voraussetzung zur Lösung von Konflikten besteht darin, dass man den anderen Menschen achtet. „Wenn jeder sich als Maß aller Dinge versteht, bleiben Störfälle nicht aus, ganz gleich, ob in Partnerschaft, Familien­verbänden, Religionsgemeinschaften oder in der Politik“, stellte Herma Brandenburger fest. „Sobald ein einziges Maß zur alleingültigen Norm erhoben wird, kommt es zu Protest und Ablehnung. Lässt sich kein gemeinsamer geistiger Nenner finden, muss man jeden nach seiner Fasson glücklich werden lassen, wie der Alte Fritz gesagt hat, ansonsten ist es aus mit dem friedlichen Miteinander und Nebeneinander und Mord- und Totschlag stehen Tür und Tor offen“, warnt Brandenburger. Die Geschichte der Menschheit bietet bis in die Gegenwart genügend Beispiele. „Ein Leben ohne Konflikte wird es nie geben. Konfliktträchtige Situationen gilt es rechtzeitig zu erkennen – wo keine gangbare Lösung zu finden ist – notfalls zu meiden. Auch dies ist ein Kennzeichen reifer Persönlichkeit, für welche Art von Konfliktbewältigung sie sich entscheidet, denn aus unbewältigten Problemen, wenn sie der Verdrängung anheimfallen, erwachsen bekanntlich Neurosen … Wer zu weit geht, tritt anderen zwangsläufig zu nah. Er vergisst, dass die Freiheit des einen da endet, wo die Freiheit des anderen beginnt”, schreibt Brandenburger. Was die menschliche Reife betrifft, so äußert Albert Schweitzer in seinen Kindheits­erinnerungen die folgende Ansicht: „Der Ausdruck ,reif auf den Menschen angewandt, war mir und ist mir noch immer etwas Unheimliches. Ich höre dabei die Worte Verarmung, Verkümmerung, Abstumpfung als Dissonanzen mitklingen.” Doch „die Reife, zu der wir uns zu entwickeln haben, ist die, dass wir an uns arbeiten müssen, immer schlichter, immer wahrhaftiger, immer lauterer, immer friedfertiger, immer sanftmütiger, immer gütiger, immer mitleidiger zu werden.” So kann in diesem Sinne menschliche Reife helfen, Konflikte zu vermeiden und auch zu lösen.

Über menschliche Werte im Geiste der Ehrfurcht vor dem Leben – 9. Teil

11

A014

Humor

„Wo das Christentum alle Verhältnisse durchdringt, erzieht man nicht nur zur Arbeit, sondern auch zur Fröhlichkeit”, schrieb Albert Schweitzer, der selbst auch sehr humorvoll war. Im Verlaufe eines wissenschaftlichen Kongresses wurde Schweitzer gefragt, was ihm denn eine solche Veranstaltung bedeute: „Es tagt und tagt und wird nicht hell”, antwortete er. „Es ist schade, dass es nicht so eingerichtet ist, dass auch ein leerer Kopf wie ein leerer Magen seinen Eigentümer nicht ruhen lässt, bis er etwas hineinfüllt.” Einer seiner Verehrer hatte ihm prophezeit: „Sie kommen bestimmt in den Himmel!” „Ich hoffe nicht”, gab Schweitzer zur Antwort, „denn dort oben bin ich doch nur mit

Pröpsten und Konsistorialräten zusammen. Dann bin ich lieber in der Hölle unterhalte mich Sokrates und Platon.”

Sabine Schonert-Hirz erzählt folgendes: Treffen sich zwei Jäger: beide tot!’ Haha. Ist jemand, der ständig Witze reißt wirklich humorvoll oder nur nervig? Humorvolle Menschen schaffen es, sich in kniffligen Situationen und bei eigenen Fehlern mit einem ungewöhnlichen, originellen Gedanken aus der prekären Lage zu befreien. Solche Menschen deuten das Negative kurzum um und geben ihm eine positive Wendung (,Das teure Essen ist total versalzen – na ja, wenigstens sparen wir jetzt eine Menge Kalorien.’).

Oft sind wir so verblüfft und überrascht, dass sie uns zum Lachen bringen. Aller Groll verfliegt. Inmitten eines unangenehmen Geschehens leuchtet ein Sinn auf, denn ein Mensch mit Witz zieht Nutzen aus der gemachten Erfahrung. Sobald ein Sinn erkennbar ist, lässt sich das Unangenehme schon besser aushalten.

Humorvolle Menschen sind beliebt, denn sie sind in harten Zeiten eine seelische Stütze. Ihr Lachen vermindert der Bürde Last. Wir schauen uns an, die Spiegelneurone unseres Gehirns registrieren unser Lächeln und erzeugen eine Resonanz, die unsere Gefühle erfasst.

Kleine Glückswellen durchfluten uns und wir erleben ganz unmittelbar eine intensive menschliche Verbundenheit, das Schönste, was es gibt. Menschen, die uns dieses Geschenk der Verbundenheit machen können, empfinden wir als attraktiv. Wir möchten sie als Begleiter, Freunde – oder Lebenspartner.

Wir schätzen, mögen oder lieben sie, weil wir etwas zu­rückbekommen. Evolutionsbiologen sagen, das Miteinander sei das Größte für uns. Danach streben wir, das motiviert uns und ist die beste Medizin bei Misserfolg, Krankheit und Unglück. Und was ist mit den Grantlern, die zum Lachen in den Keller gehen? Niemand ist aus Spaß humorlos. Irgendjemand muss ja auch die ernsten Seiten des Lebens ins Auge fassen, die Gefahren vorhersehen, auf alles Böse vorbereitet sein.

Die Humorlosen übernehmen diese Aufgabe, und das ist gut so, selbst wenn wir manchmal nicht umhin können, über sie zu lachen.”

Vielleicht sollte man sich bemühen, beides zu üben; wie Schweitzer, der lachen, aber auch „grantig” werden konnte.

Über menschliche Werte im Geiste der Ehrfurcht vor dem Leben – 7. Teil

9

A013

Fürsorge

In der vatikanischen Spruchsammlung stehen die Worte von Epikur: „Wir wollen am Unglück unserer Freunde teilnehmen nicht durch Klagen, sondern durch Fürsorge.”

In jeder Gesellschaft gibt es Menschen, die Hilfe brauchen. Es können gesunde oder kranke Menschen, Kinder oder Alte sein. Sie alle haben Anspruch auf Hilfe, ganz gleich von welcher Seite sie gebracht wird. Sind es die Eltern, die ihr krankes oder behindertes Kind betreuen, oder sind es Kinder, die ihre Eltern oder Großeltern pflegen.

Neben den nächsten Angehörigen ist natürlich auch die Gesellschaft in der Pflicht. Pflegeein­richtungen, Seniorenheime, diakonische Einrichtungen bemühen sich um Hilfe für Bedürftige. Dabei ist es wichtig, dass auch kranke und pflegebedürftige Menschen einen Anspruch auf Selbstbestimmung haben. „Ohne ihre Mitarbeit dauern Heilungsprozesse länger”, schreibt Cornelia Coenen-Marx (in Möllering und Behlau). Deshalb sollte ein Kranker nicht nur behandelt, sondern auch gefragt werden, was er möchte und braucht. „Gute Pflege heißt, sich auf den anderen einzulassen, ja, sich ein Stück weit von ihm führen zu lassen. Es kommt darauf an, dass wir genau hinsehen und hinhören und erst dann antworten und Verantwortung übernehmen … Dass wir in den Dienst des Anderen treten und er unser ,Lehrmeister’ wird.“ Dies geht am besten „auf Augenhöhe“: Die Mutter hockt sich vor dem Kinde hin, der Pfleger rückt den Stuhl an den Sessel des alten Menschen, der Arzt setzt sich für einen Moment auf die Bettkante des Kranken. „Diese Nähe ist unersetzlich“, mahnt Coenen-Marx, „wenn Hilfe ankommen soll.“ Deshalb kann man Fürsorge auch nicht ganz an Institutionen delegieren.

Doch Fürsorge erfordert Kraft und kann sie auch aufzehren. „Wer sich auf die Sorgen anderer einlässt, wer Kranke pflegt und Kinder erzieht, muss auch für sich selber sorgen können. Das gilt besonders für Frauen, die auf ihre Kräfte achten müssen, um nicht auszubrennen … Wer mit sich selbst schlecht umgeht, kann dem Anderen nicht gut sein.“ Dies erfordert die Ehrfurcht vor dem Leben des Mitmenschen wie vor dem eigenen Leben.

Über menschliche Werte im Geist der Ehrfurcht vor dem Leben – 2. Teil

13

A012Anteilnahme

Sprichwörter sagen: „Geteiltes Leid ist halbes Leid, aber geteilte Freude ist doppelte Freude.” Am Schmerz und an der Freude von Mitmenschen teilzuhaben, ist ein wichtiger Ausdruck von Menschlichkeit. Denn Anteilnahme hilft, seelische und körperliche Leiden zu ertragen und zu überstehen; aber auch erfahrenes Glück hilft es, tiefer zu empfinden. Doch Anteilnahme muss von erzen kommen und darf keine Floskel nach dem Muster: „Schönen Tag noch!” sein. Anteilnahme bedeutet, dass man Leid und Freude des Mitmenschen mitempfindet und ebenso betroffen ist wie er selbst. Anteilnahme zu zeigen erfordert aber auch ein Gespür, wie weit sie gehen darf. Oft fehlen die richtigen Worte, dann genügt ein Händedruck, eine Umarmung oder auch nur ein Blick. Hilfe kann oft auch durch Taten zum Ausdruck kommen und Trost spenden. Die Anteilnahme muss natürlich ehrlich gemeint sein, sonst sollte man auf Zuspruch lieber verzichten.

Nun gibt es auch Berufe, in denen man ständig mit hilfs­bedürftigen, unglücklichen, leidenden Menschen zu tun hat. So kann kein Arzt, keine Krankenschwester, kein Pfleger oder Geistlicher mit seinen Patienten, Anvertrauten in vollem Umfang mitleiden. Sie brauchen neben der Nähe auch die Distanz.

Anteilnahme ist ebenso eine gesellschaftliche wie politische Notwendigkeit. „Natürlich kann ein Politiker nicht jedes Schicksal eines Arbeitslosen zu seiner Sache machen”, schreibt Jutta Schreur (in Möllering und Behlau). „Aber er – oder sie – muss ein Gespür dafür behalten, dass hinter jeder Statistik solche Einzelschicksale stehen …” Ein Vorbild aus der Politik auch in dieser Hinsicht war für mich die Sozialministerin des Landes Brandenburg, Regine Hildebrandt, die ihre Anteilnahme stets mutig und deutlich zum Ausdruck gebracht hat. Sie hat dafür nicht immer nur Beifall geerntet. Für mich ist sie ein Beispiel dafür, dass man ethische Werte auch in der Politik verwirklichen kann – wenn man Charakter hat.

Wenn wir von Anteilnahme sprechen, muss bewusst bleiben, dass es um Menschen geht, nicht um eine „höheres Ideal oder Ziel”. Es geht um die Ehrfurcht vor dem Leben und dem Schicksal eines Menschen neben mir. „Wahrhaft ethisch ist der Mensch nur”, schreibt Albert Schweitzer, „wenn er der Nötigung gehorcht, allem Leben, dem er beistehen kann, zu helfen, und sich scheut, irgendetwas Lebendigem Schaden zuzufügen.”

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