
Carthage by Peter Klopp ©
Endgame
The next few days passed in a flash. None of the Carthaginians offered any serious resistance. Those who threw themselves against the Romans did so not only to sacrifice their lives for their homeland, but also, in many cases, to end their own suffering.
Then the day of complete surrender arrived. Hasdrubal, for whom his subjects had sacrificed everything, now hesitated to give his last: his life!
While his battered soldiers gathered for the battle for the citadel at the Temple of the Healing God, he secretly fled and plunged down the citadel steps. When a Roman confronted him, he threw down his gold-adorned tyrant’s sword as a sign of surrender and begged for mercy at the legionary’s feet! His mercy was granted by Scipio’s special order! Hasdrubald’s wife had watched her cowardly husband in a fit of anger, since he had irresponsibly driven tens of thousands to their deaths with his slogans of perseverance and now lacked the courage to voluntarily end his life.
Three times she cursed the traitor in a loud, ringing voice, then she seized her children and hurled them into the flames of the burning temple, which the soldiers had set ablaze to prevent it from falling into Roman hands:
“Coward, wretched traitor! Here I’ll show you where true Punic blood flows, you miserable bastard.”
She had risen to her feet, and in this proud, regal posture, she plunged into the inferno below,
Karthago von Peter Klopp ©
Endspiel
Die nächsten Tage vergingen wie im Flug. Keiner der Karthager leistete ernsthaften Widerstand. Diejenigen, die sich gegen die Römer stellten, taten dies nicht nur, um ihr Leben für ihr Vaterland zu opfern, sondern in vielen Fällen auch, um ihrem eigenen Leiden ein Ende zu setzen.
Dann kam der Tag der völligen Unterwerfung. Hasdrubal, für den seine Untertanen alles geopfert hatten, zögerte nun, sein Letztes zu geben: sein Leben!
Während sich seine geschlagenen Soldaten am Tempel des Heilenden Gottes zum Kampf um die Zitadelle versammelten, floh er heimlich und stürzte die Stufen der Zitadelle hinab. Als ein Römer ihm gegenübertrat, warf er sein goldverziertes Tyrannenschwert als Zeichen der Kapitulation zu Boden und flehte den Legionär zu Füßen um Gnade an! Auf Scipios Befehl hin wurde ihm Gnade gewährt! Hasdrubalds Frau hatte ihren feigen Ehemann in einem Anfall von Wut beobachtet, der mit seinen Durchhalteparolen unverantwortlich Zehntausende in den Tod getrieben hatte und nun den Mut vermissen ließ, seinem Leben freiwillig ein Ende zu setzen.
Dreimal verfluchte sie den Verräter mit lauter, schriller Stimme, dann packte sie ihre Kinder und warf sie in die Flammen des brennenden Tempels, den die Soldaten in Brand gesteckt hatten, um zu verhindern, dass er in römische Hände fiel:
„Feigling, elender Verräter! Hier zeige ich dir, wo wahres punisches Blut fließt, du elender Bastard!“
Sie war aufgestanden und stürzte sich in dieser stolzen, königlichen Haltung in das Inferno