In early July our family gathered on Galiano Island. This was definitely a major highlight in the lives of all family members. In addition to strengthening the bond of our family that is scattered all over Canada and the world, it was also a celebration of Gertrud’s and my golden anniversary. We spent four glorious days with the finest weather on this beautiful Gulf Island. The participants were our son Richard from Montreal with our three grandchildren Mateo, Azure, and Emeline, Anthony and his partner Lisa from Victoria, Michael and his wife Angie from Vernon, Stefan and his partner Laura from Vancouver. Unfortunately, our eldest son Robert could not attend, as he had just started a new engineering job in Germany. The video below will tell the entire story. Enjoy!
The Family Tree Project
Chapter 21 of the P. and G. Klopp Story – Part V
Army Heaven

Lake Starnberg, Bavaria – Photo Credit: bavaria.by
Maxhof, a modern army training center, was a pleasant surprise to me. In contrast to the drab sameness of the 19th century design of the Falckenstein barracks, Maxhof impressed me with its pleasant appearance. It had more the looks of a hypermodern youth hostel than of a military building complex. Trees and ornamental shrubs surrounded the sleeping quarters, the cafeteria, and the administration building. There were even flowerbeds at the main entrance. Best of all was the room, where we were going to sleep. With its comfortable beds, its large windows with a view from the park-like setting all the way up to the nearby mountains, its brightly painted walls, a spacious desk for Gauke and me, all I needed was Mother’s fancy tablecloth, a vase with some pretty fall flowers to have the illusion of being at home.

Maxhof with Lake Starnberg in the background
Gauke and I reported for duty the following morning at the main building. There was a momentary kafuffle over us two soldiers from Koblenz. Apparently the officer in charge of the transfer was supposed to have provided certified truck drivers. The officer behind the counter was very much upset over being cheated out of two valuable experienced drivers. But in the end he assigned us to a driving instructor and informed us to show up for our lessons the very next morning. Gauke and I could hardly show restraint in our ecstatic joy over this most fortunate turn of events. Apart from our first positive impressions about the physical surroundings we noticed with glee that there were no mandatory line-ups, no check-ups of room, closet, and clothes; this was army heaven.

Massive Mercedes truck – the type we were trained on
After two weeks of enjoyable driving lessons on the big Mercedes trucks, the compass needle of my inner life was no longer spinning out of control. More than three weeks had passed by now. Biene had not yet responded to my letter and I thought that if our correspondence was to end it should at least end on a good note. So I wrote,” … A relationship, no matter how you look at it, which had so beautifully and lovingly developed, is not the kind that we just break off. Something of that, which we shared, will remain open and will eat forever at our hearts. Therefore, I would like to amiably end, what we have so amiably started. Let us if not in reality then at least symbolically shake hands and without any bitter feelings part from each other. I am thankful for all the dear letters and tell you once more that you have given me much during the time of inner trouble and distress. Please do not turn down my last request, dear Biene, and write to me just one more time. One last sign from you, and I will be content…”
But there was no sign, and I was not content.
Eine ergreifende Liebesgeschichte – 6. Teil
Gespräch über „Gott und die Welt“
Gisela und Hartmut (Kegler Stammbaum Chart II a – III) lernten Albert während ihrer Verlobung kennen, die in Quitzöbel gefeiert wurde. Hier sorgten Vati und Jürgen, Muttis jüngerer Bruder, für lustige Unterhaltung. Hartmut führte an diesem Tag ein langes Gespräch mit Albert, das er bis heute nicht vergessen hat:

Eddas Taufe 1955 mit Jürgen, Hartmut und Gisela
Hartmut:
„An Eberhards Vater erinnert mich ein endlos langes, heftig geführtes Gespräch über „Gott und die Welt“. Ich vertrat damals die kirchliche Seite, er dagegen war überzeugter Atheist. Als ich später Ludwig Feuerbachs denkwürdige Schrift über das „Wesen des Christentums“ las, wuchs mein Respekt vor jenem streitbaren Gesprächspartner. Er erwies sich als ausgezeichneter Kenner der Bibel und argumentierte auf dieser Grundlage so folgerichtig, dass ich ihm mit meiner stümperhaften Theologie nicht gewachsen war. Das ärgerte mich auch gehörig, trug aber, als ich etwas vernünftiger wurde, auch zu meiner kirchenkritischen Einstellung bei. Ein einfacher Kutscher hatte einem jungen Akademiker geistig auf die Sprünge geholfen!“
Albert lebte vielleicht ein Jahr bei unseren Eltern. Als Eberhard an die Schule nach Baek versetzt wird und Familie Trampenau nach Gulow zieht, geht er in ein Altersheim nach Mecklenburg. Elisabeth hatte sich durchgesetzt!
In dieser Zeit hatte sich unsere Oma Hanna an der Hilfsschule in Bad Wilsnack als Lehrerin beworben und war auch dorthin versetzt worden. Sie bekam dort eine kleine Wohnung, zwei Zimmerchen mit Küche im ersten Stock, die nur über eine steile Treppe erreichbar war. Für Opa Manuel, der ja nur mit Krücken laufen konnte, war der Weg in die Wohnung sehr beschwerlich. Aber da es in der Ehe von Johanna und Emanuel ohnehin gerade ziemlich kriselte, wohnten Oma Hanna und Omchen zeitweise allein in Bad Wilsnack.

Edda 1956
Auch Elisabeth, Eberhard und die kleine Edda besuchten sie hier von Zeit zu Zeit. Einmal, als auch Jürgen gerade dort war, wurde Edda, die gerade laufen konnte und daran gewöhnt werden sollte, ihr Geschäft auf dem Töpfchen zu verrichten, auf dasselbe gesetzt. Sie wollte aber nicht sitzen bleiben, stand immer wieder auf und tappelte zu Großmutter in die Küche. Jürgen setzte sie wieder hin, und als sie sofort wieder aufstehen wollte, brüllte er sie an: „Setz dich jetzt hin!!“. Edda, die sonst von Jürgen nur lustige Töne gewohnt war, plumpste mit fassungslos aufgerissenen Augen wieder auf den Topf, erledigte umgehend ihr Geschäft, und alle lobten Jürgen ob seiner pädagogischen Fähigkeiten.
Emanuel kam in Mellen sehr schlecht allein zurecht.

Dorfkirche mit Friedhofsansicht in Mellen – Photo Credit: Panoramio
Jürgen(Kegler Stammbaum Chart II a – III) :
Nachdem Emanuel mit seiner ständigen Nörgelei allen die Nerven zersägt hatte, kam Hartmut bei einem seiner Besuche auf die Idee einer Scheidung. Wir, Elisabeth und ich, griffen das begeistert auf, Omchen schwieg sehr beredt dazu, denn Scheidung war in ihrem Lebensbild etwas Unanständiges. Hartmut drängte mit Argumenten, Elisabeth und ich emotional. Schließlich fuhr das scheidungswillige Ehepaar zum Amtsgericht in Perleberg vor den Scheidungsrichter. Ich war bei dem Termin dabei. Es gab keinen, der nach dem Gesetz schuldig war, und so wurde nach Scheidungsgründen gefragt. Weder Emanuel noch Johanna wusste so richtig darauf zu antworten, denn Nörgelei war kein Grund, und dass die Kinder es so wollten, auch nicht. Also entschied der Richter, sie mögen doch zu Hause noch einmal in Ruhe darüber nachdenken und schloss die Sitzung. Sichtlich erleichtert fuhren die Eheleute wieder nach Mellen zurück. Ich war überzeugt, wäre Emanuel nicht an Krücken gegangen, dann hätten die beiden das Amtsgericht Händchen haltend verlassen. Ich war natürlich enttäuscht, Elisabeth und Hartmut nicht minder.
Im Nachhinein, nachdem ich schon im Westen war und Emanuel verstorben, schien mir der Ausgang des Scheidungsversuches sehr glücklich, denn meine Mutter hätte sicher bis an ihr Lebensende an dem Selbstvorwurf gelitten, einen hilfsbedürftigen Menschen im Stich gelassen zu haben.
Oma Hanna und Omchen zogen – zu unserem Glück – wieder nach Mellen zurück.
Eine ergreifende Liebesgeschichte – 5. Teil
Gewitterwolken am Horizont
In der nächsten Zeit wohnen unsere Eltern in Quitzöbel in der schönen Lehrerwohnung. Am 9. Juli 1954 legt Mutti am Institut für Lehrerbildung in Schwerin die Staatliche Abschlussprüfung ab und ist jetzt eine richtige Lehrerin mit Lehrbefähigung für die Unterstufe der allgemeinbildenden Schulen. Im September wird Edda geboren, und eigentlich könnte jetzt alles so schön sein, wie es sich die beiden immer erhofft hatten. Doch schon waren neue Gewitterwolken am Horizont aufgetaucht. Von je her werden unzählige Probleme, die bei jungen Paaren die Harmonie der trauten Zweisamkeit stören und zu Spannungen führen, von Eltern und Schwiegereltern verursacht, die meinen, ihre eigenen Erfahrungen seien tiefgreifend genug, um sie auch den jungen Leuten überstülpen zu müssen. Gutgemeinte Ratschläge, eine gewisse Rivalität gegenüber Schwiegertochter oder Schwiegersohn, zu häufige Anwesenheit machen es jungen Paaren oft schwer, ihren eigenen Weg zu finden, der auch eigene Fehler mit einschließt.

Eberhard und Elisabeth Trampenau mit der kleinen Edda – 1955
In diesem Fall waren es Eberhards Eltern, die sich getrennt hatten. Während Minna bei ihrer Tochter Edula in Berlin lebte, war man übereingekommen, Vater Albert mit nach Quitzöbel in die Lehrerwohnung zu nehmen. Nun war Albert ein nicht ganz einfacher Mensch, so wie auch sein Leben nicht gerade einfach gewesen war. Geboren wurde er in Ostpreußen, und zwar als uneheliches Kind. Seine Mutter, die als Magd auf einem Gutshof arbeitete und sich mit dem Gutsherrn wohl mehr als gut verstand, behielt das Ergebnis dieses guten Verhältnisses, den kleinen Albert, nicht bei sich, sondern gab ihn in ein Heim, wohl weil es in der damaligen Zeit völlig unmöglich war, als ledige Mutter ein Kind großzuziehen. Albert prahlte später oft mit dem „blauen Blut“, das in seinen Adern fließe, vielleicht war es aber auch nur Zynismus, der von seiner nicht sehr glücklichen Kindheit ablenken sollte. Er war ein sehr kluger Mann, sehr belesen, ein Unikum, der die Leute oft mit Bauchreden verblüffte. Er hatte eine starke Abneigung gegen die Kirche und war nicht nur ziemlich neugierig, sondern oft auch streitsüchtig. Und so blieb es nicht aus, dass es nicht selten Zoff gab, vor allem zwischen ihm und Elisabeth.
In seinem grenzenlosen Wissensdurst inspizierte Albert regelmäßig nicht nur Schränke und Schübe, sondern auch den Mülleimer. Elisabeth war in ihrem Humor häufig nicht gerade zimperlich, und so machte sie sich einmal den Spaß, aus den Hinterlassenschaften in Eddas Windel kleine braune Kügelchen zu formen und gut sichtbar im Müll zu platzieren. Und wirklich, es hat geklappt, wenig später sah man Albert sich heftig und gründlich die Hände schrubben…
August Otto Wilhelm Klopp (1884 – 1886) – Part II
Amazing Fertility in the Face of Death
The euphoria during the following two and a half years was almost without limits, even though P.F.W.Klopp’s milling business was on the decline. Around the time of Christmas 1884, most likely while they were still living in Magdeburg, Friedrich Klopp went about having another child. Anna, born on September 29, 1885, was the eighth child in the ever-growing Klopp family. Friedrich took his clan and moved back to Jersleben, where he found accommodation and presumably gainful employment with one of the three mill owners of his apprenticeship years. There he devoted his energies to the creation of yet another offspring and succeeded at the beginning of March 1886 in getting his wife expecting again.

Weekly Market in Today’s Magdeburg – Photo credit: magdeburg.de
At the beginning of the same month on March 5, 1886 the sickly August Otto Wilhelm passed away at the age of one year and seven months. This early childhood death points to the poor standards of hygiene in the mill environment at Jersfeld of this era and highlights the tribute, which the family had to pay at their return to their home turf. The loss was bearable and soon forgotten.

Midland Canal near Jerleben – Photo Credit: wikipedia.org
During the weeks of Emma’s mourning 33-year-old husband Friedrich provided plenty of physical comfort and warmth, the result of which excluded any fear of extinction of the male lineage in the Klopp family. Exactly nine months later on December 8, 1886, Wilhelm, the fifth son and by now the ninth child, made his entrance into the family. August Otto Wilhelm is the only Klopp child to be buried in the cemetery of the Jersleben church yard.
Eine ergreifende Liebesgeschichte – 4. Teil
Bitten um Verständnis
Am gleichen Tag erreichte die Familie ein Brief, in dem Elisabeth u.a. schrieb:
„Eberhard und ich haben an dem Tag, an dem Ihr diesen Brief bekommt, also am 4.6., geheiratet. Wir tun es deshalb so schnell, weil wir uns auf ein Kindchen freuen dürfen. Ich weiß nicht, ob es eine Entschuldigung dafür gibt, was ich Euch angetan habe! Das ist mein ganzer Kummer, denn ich habe Euch so lieb, dass es mir unsagbar weh tut, Euch so leiden zu sehen. Wenn Ihr könnt, verzeiht mir. Denkt bitte daran, dass auch Ihr, als Ihr liebtet, fest bei Eurem Entschluss bliebt. Über das, was geschehen ist, möchte ich nichts anderes sagen, als dass es aus Liebe geschehen ist. Ich habe lange darüber nachgedacht, konnte es aber nicht bereuen. Ihr wisst, dass ich es nicht ertragen würde, wenn Ihr nichts mehr von mir wissen wolltet. Ich brauche zu nötig Eure Liebe und Euer Verstehen.“

Glückliche Tage der Verliebten 1955 – Titel: Don Quichote auf Rosinante
Auch Eberhard wendet sich an seine Schwiegermutter, unter anderem mit folgenden Zeilen: „Seit wir Gewissheit hatten, dass Elisabeth ein Kindchen haben würde, stand unser Entschluss fest, so schnell wie möglich zu heiraten. Sie werden das alles vielleicht nicht verstehen, Sie werden sehr böse auf mich sein und wer weiß was von mir denken, weil Sie mich zu wenig kennen. Ich verstehe das wohl. Die Zeit wird es beweisen, dass wir zueinander passen und glücklich sein werden.

Die kleine Edda mit Eltern 1955
In unseren Freudenbecher werden ein paar bittere Tropfen fallen. Wir wissen, dass Sie mit unserer Ehe nicht einverstanden sind. Aus diesem einfachen Grunde erhalten Sie so spät Nachricht von der bevorstehenden Trauung. Ich wünsche und hoffe nur das Eine: dass die Liebe des Mutterherzens in Ruhe und Besonnenheit die rechte Entscheidung fällt. Ich könnte mir nicht vorstellen, dass ein Mutterherz sich so verhärten kann. Wenn Sie mich auch nicht anerkennen, verschließen Sie Elisabeth nicht die Tür. Sollten Sie sich von uns abwenden, werden wir warten. Unsere Tür wird Ihnen stets geöffnet sein. Einmal werden Sie wieder gut sein, diesen Tag sehnen wir voller Hoffnung herbei.“
Diese eindringlichen Worte und Bitten um Vergebung haben scheinbar ihre Wirkung nicht ganz verfehlt. Schon bald findet im Haus von Elisabeths Mutter und ihrem Stiefvater Emanuel in Mellen ein kleines Fest statt, auf dem das jungvermählte Paar gefeiert und beglückwünscht wird. Gäste waren hier Eberhards Eltern, Minna und Albert, sowie Vera und Paul Rohra, ein befreundetes Ehepaar aus Mellen. Die Wogen haben sich zunächst geglättet und die Zukunft der beiden – und damit auch die unsrige – nimmt ihren Lauf.