
Carthage by Peter Klopp ©
Publius and His Troop
Only Publius wholeheartedly opposed this kind of warfare. He commanded a squad of three men tasked with operating on the seaward side of the city, where the buildings were particularly far apart and separated by moats.
Three of these magnificent buildings were already ablaze, and the squad was relieved to find no one inside. Publius and his two like-minded comrades wouldn’t have known what to do with them.
Before them, about 50 feet from the city wall, on a small rise, lay the last villa in Publius’s area of responsibility. They were pleased to have finished so early, allowing them to take all the small treasures they had salvaged before the burning villa with them on their retreat to the assembly point.
The inhabitants had already taken much gold and silverware. The soldiers would have had to surrender it, but one man found a box of rare coins, another some pretty little bronze cups. These things were easy to hide in their pockets.
They had now entered the garden and marvelled at its meticulous design. A sweet quince scent hung in the air, mingling with the bracing sea air. Publius held a war council.
“So, we’ll keep it brief and not linger here. We can’t steal anything more anyway, as our bulging pockets would only draw attention.”
“How many torches do we have left?”
“Three,” someone replied.
“Good, then Faber and I will take the torches, and Licinius will get us some apples from the best trees for refreshment.”
“It seems no one lives in this house anymore, so the work will be easy again. Nevertheless, I forbid you to lay down your swords inside. You don’t want to be ambushed and killed just before your final victory. So, torch in your left hand, sword in your right. Now, let me remind you once more how you are to proceed:
Go through all the rooms, keep the doors open, and start with the last room so you don’t block your retreat and perish miserably in the flames.
Beds and curtains are easy targets for fire. Don’t waste too much time setting fire to wooden floorboards and the like if it’s not fast enough. Use a little fire-starting oil, but be sparing with the stuff; it’s expensive.
Lentulus and Faber will take the first floor. I’ll tackle the ground floor myself. Let’s see who finishes first.
Get to work! Dismissed!”
Karthago von Peter Klopp
Publius und seine Truppe
Nur Publius lehnte diese Art der Kriegsführung entschieden ab. Er befehligte eine dreiköpfige Gruppe, die auf der Seeseite der Stadt operieren sollte, wo die Gebäude besonders weit auseinander lagen und durch Gräben voneinander getrennt waren.
Drei dieser prächtigen Gebäude standen bereits in Flammen, und die Gruppe war erleichtert, niemanden darin vorzufinden. Publius und seine beiden gleichgesinnten Kameraden hätten nicht gewusst, was sie mit ihnen anfangen sollten.
Vor ihnen, etwa 15 Meter von der Stadtmauer entfernt, auf einer kleinen Anhöhe, lag die letzte Villa in Publius’ Zuständigkeitsbereich. Sie waren froh, so früh fertig zu sein, sodass sie all die kleinen Schätze, die sie vor der brennenden Villa geborgen hatten, auf ihrem Rückzug zum Sammelpunkt mitnehmen konnten.
Die Einwohner hatten bereits viel Gold und Silber mitgenommen. Die Soldaten hätten es abgeben müssen, doch einer fand eine Schachtel mit seltenen Münzen, ein anderer einige hübsche kleine Bronzebecher. Diese Dinge ließen sich leicht in ihren Taschen verstecken.
Sie betraten nun den Garten und bestaunten seine sorgfältige Gestaltung. Ein süßer Quittenduft lag in der Luft und vermischte sich mit der frischen Seeluft. Publius berief einen Kriegsrat ein.
„Also, wir machen es kurz und verweilen nicht lange. Wir können sowieso nichts mehr stehlen, unsere prall gefüllten Taschen würden nur Aufmerksamkeit erregen.“
„Wie viele Fackeln haben wir noch?“
„Drei“, antwortete Faber.
„Gut, dann nehmen Faber und ich die Fackeln, und Licinius holt uns ein paar Äpfel von den besten Bäumen zur Stärkung.“
„Es scheint, als wohne niemand mehr in diesem Haus, also wird die Arbeit wieder leicht sein. Trotzdem verbiete ich euch, eure Schwerter drinnen abzulegen. Ihr wollt nicht kurz vor eurem Sieg überfallen und getötet werden. Also, Fackel in der linken, Schwert in der rechten Hand. Nun, ich erinnere euch noch einmal daran, wie ihr vorgehen sollt:
Geht durch alle Räume, haltet die Türen offen und beginnt mit dem letzten Raum, damit ihr euch nicht den Rückzug versperrt und elend in den Flammen umkommt.
Betten und Vorhänge sind leichte Ziele für Feuer. Verschwendet nicht zu viel Zeit damit, Holzdielen und Ähnliches anzuzünden, wenn es nicht schnell genug geht. Verwendet etwas Öl, aber geht sparsam damit um; es ist teuer.
Lentulus und Faber übernehmen das erste Obergeschoss. Ich kümmere mich selbst um das Erdgeschoss. Mal sehen, wer zuerst fertig ist.
An die Arbeit! Wegtreten!”




