Autumnal Pleasures
A Leisurely Walk in and around Fauquier, BC
Wordless, because I am Speechless Part I










„Ehrlichkeit”, stellt Angelika Obert (in Möllering und Behlau) fest, „die uns im Alltag erfreut und manchmal auch schmerzt, gehört nicht zu den großen Begriffen, mit denen sich Philosophen immer beschäftigen.” Eine Ausnahme macht auch diesbezüglich vielleicht Albert Schweitzer, der in seiner Kulturphilosophie schreibt: „Und wirklich, wie viel wäre gewonnen, wenn wir an Lauterkeit, Wahrhaftigkeit, Ehrlichkeit und Gerechtigkeit das betätigen wollten, was gemeinhin als das Rechte gilt.”
Das Wort „Ehrlichkeit” leitet sich ursprünglich von „Ehre” ab. Wer als Persönlichkeit Ansehen genoss, galt als ehrlich. Noch heute kennen wir Ehrenbürger, Ehrenpräsidenten, Ehrenmitglieder, Ehrenjungfrauen, aber ehrliche Finder oder „ehrliche” Sünder sind weniger bekannt. „Ehrenerklärungen” und „Ehrenworte” sind zuweilen nichts wert, wenn sie nur Lügen von Prominenten verbergen. Andererseits gelten ehrliche Menschen mitunter auch als ein wenig „dumm”, wenn sie aufrichtig, offenherzig etwas tun oder sagen, was ihnen keine Vorteile bringt oder ihre Schwächen andeutet. Man wird sehr oft schon dazu erzogen, sich möglichst vorteilhaft darzustellen und als mehr zu scheinen als zu sein. Das ehrliche Gegenteil hieße dann: „Mehr sein als scheinen.” „Doch noch wichtiger als jedes Ei, das man legt, ist das Gegacker”, schreibt Angelika Obert, so wie in der freien Wirtschaft die Werbung wichtiger sei als das Produkt. „Sich selbst zu bewerben, mit allen Tricks vorteilhaft zu erscheinen, gilt nicht als unehrlich. Es ist vielmehr geboten. Aber natürlich bleibt die Wahrheit auf der Strecke”, stellt Angelika Obert fest. „Nun hat es der Zwang zur gesellschaftlichen Anpassung und die damit verbundene Heuchelei allerdings immer gegeben. Jede Zeit hat ihre eigene Verlogenheit. Es ist nicht der Mangel an Moral und Sitte, der so genannte Werteverfall, der das Lügen salonfähig macht. Nein, gelogen wird immer im Namen der herrschenden Werte … Heute sind es die Werte des freien Marktes, die der Ehrlichkeit Grenzen setzen.”
Ehrlich zu sein erfordert in jeder Gesellschaft Mut und Charakter. Das trifft aber nicht nur für die Gesellschaft der Großen, sondern ebenso für die „kleinste Zelle” der Gesellschaft, die Familie, zu. Gerade hier vertraut man auf die Ehrlichkeit gegenüber dem Partner, den Kindern, den Eltern. Unehrlichkeit schmerzt hier am meisten. Manchmal erscheint es sogar leichter, einem Fremden sein Herz zu öffnen als einem der Nächsten. Aber wer will einem Arbeitslosen verdenken, der so tut als ginge er zur Arbeit, weil er sich seiner Arbeitslosigkeit schämt?! Es ist doch keine Schande, in dieser Gesellschaft seinen Arbeitsplatz zu verlieren; wäre es nicht richtiger, wenn sich die Gesellschaft für dieses Grundübel schämte? Wie im Falle des Arbeitslosen sollte man deshalb Verständnis zeigen für dessen Unehrlichkeit. Ebenso sollte man auch stets bei der Ver- oder Beurteilung einer Unehrlichkeit eines Menschen den „Balken im eigenen Auge” beachten, bevor man den „Splitter im Augen des Anderen” verurteilt. Man bedenke die Worte Georg Büchners: „Es ist keine Kunst, ein ehrlicher Mann zu sein, wenn man täglich Suppe, Gemüse und Fleisch zu essen hat.”
Two weeks ago I showcased all the flowers that were still blooming in our yard. They have all succumbed to two nights of frost. But with the frost also came the fall colours in our valley, which on a sunny day bring cheer and joy to our hearts. I captured these precious moments on my way from Fauquier to Nakusp. Enjoy.





Two weeks ago I reported that the mushroom fever had gripped the people living in the Arrow Laks area. The chanterelles started the bonanza. But when the first pine mushrooms popped up after the September rains, the focus shifted to the lucrative matsutake crop. Buyers were setting up shop in Nakusp and at Arrow Park. They grade the mushrooms on a 5-point quality scale. Number 1 mushrooms are buttons with the entire veil intact. Today’s post is all about the variety which the Japanese love so much that they are willing to pay a small fortune for their unique smell and taste and perhaps for their aphrodisiacal qualities. I added the picture of a squirrel who also loves these fine specimens. Enjoy.






A very late Spring with a lot of cool and rainy weeks had caused nature to get a slow start. Consequently, our fruit trees blossomed four weeks late. There are still Grafenstein and Red Delicious apples that need to be picked, almost an entire month behind schedule. It is also very unusual in our region not to have experienced any frost during the night so late in the season. Thus, being such a special fall, I decided to focus on the many flowers still blooming in our yard. I know that Luda, a blogging friend living in Florida, will be smiling about my enthusiasm coming from the northern climes. Down there seem to be flowers all year round. But all those who have already struggled with snow on the mountain passes will be amazed at mother nature’s beauty down in the Arrow Lakes valley. Please excuse me for breaking my five-photo-rule. Enjoy.

Sunflower
S

Nasturtium

Petunia

Marigold

Impatiens

Hydrangea

Rose

Ornamental Sunflower

Dahlia

Calendula
While everyone in the valley is waiting for the pine mushroom (official name: Matsutake) season to kick off, my wife and I made use of the recent heavy rains to harvest the chanterelles (Pfirrerlinge in German) in one of our most favourite spots. It is located in the narrows between the Upper and Lower Whatshan Lake. A recent video gives you a review of the beautiful landscape here.
Since we only had a short afternoon, we took our Ford Escape to reach the place over a bumpy logging road. The first photo shows the scenery at the lake, the following pictures show the chanterelle mushrooms as they had popped up in great numbers in the forest and had been gathered into the shopping bag.
We prefer the chanterelles over the pine mushrooms. The chanterelles are easier to prepare and have an incredibly tantalizing flavour. The Japanese love the pine mushrooms and pay a premium price for what they consider a delicacy. Local buyers in a good season pay as much as $20 per pound, resulting in a veritable mushroom bonanza. Enjoy.



