Friedrich Wilhelm Otto Klopp (1886 – 1937)

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The stories of the first eight children of my paternal grandparents have been told in earlier posts last year. Here are the links to the first half of Friedrich and Emma Klopp’s sons and daughters: Friedrich, Juliane, Karl, Ferdinand, Rosa, Alma, August, and Anna.

Friedrich Wilhelm Otto Klopp (1886 – 1937)

The Innkeeper of the “Brown Elk”

As the ninth child Wilhelm was born on 8 December 1886 in Jersleben. Due to the sparse memory retention of the descendants, Eberhard Klopp, the author of the Klopp Family Chronicles, had not been able to dig up any information on Wilhelm all the way up to 1919, when after the lost WW1 the latter returned from the eastern German provinces (given to Poland by the provisions of the Treaty of Versailles) to Elbeu. At the Magdeburg Street of Elbeu, Wilhelm bought a house, presumably with agricultural land attached to it. With his brother Ferdinand he seemed to have come to some sort of financial arrangement involving a considerable sum of money paid out by the state to compensate for lost property in the eastern provinces.

From Wilhelm’s first marriage with Maria Söchting come two sons: Wilhelm and Gerhard. Their mother died in 1912. In 1912 Wilhelm married his second wife Louise (née Grünwald). From this marriage originate four children: Viktoria (1914), Fritz (1916), Heinz (1919) and Günther (1924). It is safe to assume that 28-year old Wilhelm became a soldier in 1914. When he returned from the war with his brothers, he procured for his brother Ferdinand Klopp (1879 – 1952) the lease of the Elbeu Inn “Brown Elk”. Over financial disagreements in August 1922, the two had in the barroom a fight, during which Ferdinand shot his brother. Wilhelm was wounded at his left shoulder. Louise, who was standing behind him, was grazed by the bullet. Mother-in-law Emma Klopp must have heard about this incidence either at her daughter Rosa Diesing’s (1881 -1924) place at Schöneberg or experienced it first hand right on location in Elbeu. At any rate, it had been passed down through the grapevine that Emma had used the highly defamatory term “Satan’s wife” in describing her daughter-in-law. Mother Emma condemned Wilhelm’s excessive alcohol consumption, which she blamed on his wife’s bad influence. Louise died in 1924, presumably on account of the injury she suffered from the grazing bullet. Wilhelm was reconciled with his brother Ferdinand – at least on the surface, took over the “Brown Elk”, and remained innkeeper for the rest of his days.

Around 1925 he married for the third time: Ruth (née Grünwald), the sister of his second wife. Six underage children needed to be cared for. From this marriage descended two more sons: Hans-Georg and Hans-Joachim, both were born in Elbeu. On 7 August 1937, Wilhelm passed away at the age of only 51 years. At the end of his short life, he had apparently become his own best customer of the local watering hole.

Biene’s Rock Painting III

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Today I present a few of the other animals of my wife’s rock paintings.  In many cases, she had been able to cover the entire rock thus making use of the form of the rock to bring out the shapes of the animals. Today’s pictures include a wolf, a cougar, a loon, a deer’s head and a cat. Enjoy.

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Über menschliche Werte im Geiste der Ehrfurcht vor dem Leben – 18. Teil

To my English speaking blogging friends: Today’s post is the last instalment of the Schweitzer inspired series on human values. I thank you all for your patience and for the effort of some to translate these rather difficult posts. Next Friday I will return to the Klopp Family Story.

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Vertrauen

Auch das Wort Vertrauen ist kaum noch gebräuchlich. Die Herrschaft der Ökonomie im Denken und Handeln der Menschen führt dazu, dass alles, was man nicht berechnen und Voraussagen kann, wertlos ist. Denn „Vertrauen ist etwas Geistiges”, sagte Albert Schweitzer. „Es kann nur in geistigem Geschehen entstehen … Ich bekenne, dass ich Vertrauen in die Menschen setze. Mein langes Leben hat mich gelehrt, dass wir alle denkende Wesen sind und dass es nur darauf ankommt, dass dieses Denken erwacht und bis in die Tiefe unseres Seins geht.”

Aber auch für alle Unternehmen ist Vertrauen „das große Betriebskapital, ohne welches kein nützliches Werk auskommen kann. Es schafft auf allen Gebieten die Bedingungen gedeihlichen Geschehens.” Ohne das Vertrauen in die Worte Jesu: „Du aber folge mir nach!”, ohne das Vertrauen in alle seine treuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ohne das Vertrauen in das „Symbol seines Werkes”, das Spital in Lambarene, hätte er all die Mühsal, alle die Rückschläge, alle die Verleumdungen und alle diese Widerstände nicht überwinden können. Aber auch seine Mitarbeiter und Patienten ‘lebten davon, dass jemand an sie glaubt’ und ihnen vertraut. ‘Was ein Mensch an Gütigkeit in die Welt hinaus gibt, das arbeitet an den Herzen der Menschen und an ihrem Denken.’

Was zwischen einzelnen Menschen gilt,  hat ebenso in den Beziehungen zwischen den Völkern und Staaten Bedeutung. Auch hierzu hat sich Schweitzer mit dem Hinweis geäußert: „Gemeinsame Ideale allein bieten die Möglichkeit, dass der Einzelne wie auch die Völker sich gegenseitig verstehen, sich gegenseitig achten und Vertrauen zueinander haben.” Die geistige Kraft des Vertrauens ist das beste Mittel zur Wahrung des Friedens. Den guten Staatsmann erkennt man auch daran, dass er internationales Vertrauen schafft.

Biene’s Eagles

Wednesday’s Photos

Last week I presented a few of Biene’s owls which she had painted on rocks. Another common bird, which had made a spectacular come-back in our area in the last fifty years, is the bald eagle. No wonder that my wife has chosen this majestic bird of prey for her artwork. She paints mostly in the summer in a quiet corner at our local campsite surrounded by all the natural wonders. Lately, to overcome the depressing often grey winter months, she has taken up new projects of rock paintings in her studio located in our backyard. Responding to your encouraging comments on last week’s post, she is returning to her artistic activities she loves so dearly. Enjoy.

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Über menschliche Werte im Geiste der Ehrfurcht vor dem Leben – 17. Teil

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Versöhnung

In ihrer Abhandlung zum Thema „Versöhnung” schreibt Oda-Gebbine Holze-Stäblein (in Möllering und Behlau): „Versöhnung: ein Wort wie Samt. Weich und fließend wie Milch und Honig. Versöhnung ist wie ein Glockenturm: ,Alles ist gut.’ Es hat auch etwas Endgültiges, Unwiderrufliches. Stärker als ,Vergebung’ oder Verzeihung’. Und genauso endgültig, rettungslos klingt das Gegenteil: unversöhnlich. Wo Menschen einander mit unversöhnlichem Hass begegnen, da sind alle Brücken abgebrochen.

Versöhnung: ein gutes, starkes Wort! Aber unter dem Samt ist ein harter Kern. Der kommt zum Vorschein in der Urform des Wortes, die sich in einem unserer bekanntesten Weihnachtslieder erhalten hat:

O du fröhliche, o du selige gnadenbringende Weihnachtszeit!

Christ ist erschienen, uns zu versühnen.

Freue dich, o Christenheit!

Versöhnen – versühnen … Ein begangenes Unrecht muss wieder in Ordnung gebracht, muss wieder gutgemacht werden. Wenigstens ein Schmerzensgeld, wenigstens ein Bußgeld oder eine den Schaden behebende Ersatzleistung muss sein. Versöhnung braucht Gerechtigkeit als Boden, auf dem sie stehen und bestehen kann. Und noch tiefer, im innersten Kern des Wortes ist die Erfahrung aufgehoben, dass ein Opfer nötig war, um Sühne zu schaffen.”

Auch der Tod Jesu wurde von den Urchristen als Sühneopfer verstanden. Durch sein Opfer sei die Versöhnung zwischen Gott und Mensch geschehen. Das zeigt auch den Unterschied zwischen Sühne und Versöhnung. Sühne kann man ohne innere Beteiligung leisten, Versöhnung hängt aber von der inneren Einstellung ab: Sie kommt von Herzen und strahlt aus, was der Sühne nicht möglich ist. Versöhnung braucht auch Gerechtigkeit, braucht den Willen zur Wiedergutmachung und sei es auch nur eine Geste. Sie soll zum Ausdruck bringen, dass man das Unrecht, den Schmerz, den man einem anderen zugefügt hat, bedauert.”

Oda-Gebbin Holze-Stöblein verweist in diesem Zusammenhang auf die Frage Petri an Jesus, wie oft man verzeihen solle, ob siebenmal genug sei. Jesu Antwort lautete bekanntlich: „siebenmalsiebzigmal”, was natürlich nicht wörtlich gemeint war, nicht ein Aufrechnen von Unrecht und Wiedergutmachung bedeutet, sondern „grenzenloses Verzeihen” fordert, so wie es Albert Schweitzer einmal zum Ausdruck gebracht hat: „Alle Nachsicht und alles Verzeihen ist der Ethik der Ehrfurcht vor dem Leben eine durch die Wahrhaftigkeit gegen sich selbst erzwungene Tat. Ich muss grenzenloses Verzeihen üben, weil ich im Nichtverzeihen unwahrhaftig gegen mich selbst würde, indem ich damit täte, als wäre ich nicht in derselben Weise schuldig wie der Andere mir gegenüber schuldig geworden ist… Lautlos und unauffällig muss ich verzeihen.”

Als ein Beispiel für Versöhnung nach Kriegsverbrechen führt Holze-Stäblein die durch deutsche Bomben zerstörte Kathedrale von Coventry an, die im Gegenzug zur Zerstörung deutscher Städte und Dome führte. Mitglieder der zerstörten Kathedrale in Coventry schrieben in den Chor der Kathedrale mit Holz der verkohlten Balken die Worte: „Father forgive”. Sie sammelten Zimmermannsnägel und schmiedeten aus ihnen Nagelkreuze, die sie deutschen Gemeinden übergaben, deren Kirchen auch zerstört worden waren. Die Kathedrale von Coventry trägt den Namen „Versöhnungskirche”.

Friedrich Schorlemmer führt zu diesem Thema ein aktuelles Beispiel an und schreibt: „Der vielleicht politisch wirkmächtigste Versöhner des Jahrhunderts war der zu 26 Jahren Steinklopfen auf Robben Island verurteilte Nelson Mandela – als kommunistischer Gewalttäter’ und ANC- Mitglied vom Westen lange Zeit eher zur feindlichen Seite gerechnet. Er wurde von Ministerpräsident Frederic de Klerk zum Friedensschließen zurückgeholt. Nach den mörderischen Konflikten der Apartheid in Südafrika hat er zusammen mit Bischof Tutu etwas bewirkt, was niemand für möglich gehalten hätte: Versöhnung in der Wahrheit! Versöhnung steht nicht gegen Wahrheit, und Wahrheit provoziert nicht Unversöhnlichkeit.” Eine solche Haltung hätte man sich nach der deutschen Einheit auch gewünscht. Dazu sei Richard von Weizsäcker zum Abschluss zitiert: „Die größte Kraft bleibt es ganz gewiss, eigenes Versagen selbst zu erkennen. Sie bietet den tiefsten Ansatz für eine Chance zu neuem Anfang. Aber wir sind als Menschen der Ermutigung bedürftig und zugänglich. Jeder kann aus eigenen Fehlern lernen. Es gilt, ihm dabei zu helfen, ihn also nicht ständig auf seine Vergangenheit festzunageln, sondern ihm die Beteiligung an einer neuen Zukunft zu erleichtern und zuzutrauen. Das ist lebenswichtig für die Freiheit, in der wir vereint bestehen wollen. Versöhnung unter Menschen kann ohne Wahrheit nicht gelingen. Wahrheit ohne Aussicht auf Versöhnung aber ist unmenschlich.”

Biene’s Owls

Wednesday’s Photos

For the next couple of weeks, I decided to stray away from the dominant Wednesday’s theme: Natural Splendour of the Arrow Lakes. With up to three feet of snow on the ground, it has become extremely difficult to get to our favourite photo locations. Also when I had mentioned that my wife is doing rock painting in her spare time, many blogging friends asked me to publish some of her work. Most recently, Ulli, who lives in the Black Forest region of Germany, wondered if I could present some of the owls Biene had painted. The first picture has been painted on canvas. Other artwork and rock paintings will follow. Enjoy.

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