A Touching Love Story in German

Die Wunderbare Liebesgeschichte meiner Großeltern

von Anke Schubert  ( Chart II a – II & IV)
Published in English on Jan. 30, 2015
Altstadt von Stettin (heute Szczecin) Photo Credit: Wikipedia.org

Altstadt von Stettin (heute Szczecin) Photo Credit: Wikipedia.org

Meine Großmutter Johanna besuchte von 1929 bis 1931 ein Lehrerseminar in Stettin. Sie stammte aus Hirschberg im Riesengebirge. Ihr Vater, der Oberschullehrer Ludwig Engel, hatte diese Lehranstalt ausgesucht, weil hier im Gegensatz zu anderen Hochschulen nur Studentinnen ausgebildet wurden. Nun trug es sich zu, dass bei einer Cousine von Johanna ein junger Zollbeamter namens Bruno Kegler zu Gast war. An der Wand der Wohnung hing ein Bild von Johanna, und Bruno fragte neugierig, wer das sei. Ihm wurde Bescheid gegeben, und er bat darum, der Cousine einen Gruß ausrichten zu dürfen. Das wurde ihm gestattet. Als Johanna ihre ersten Semesterferien zu Hause in Hirschberg verlebte, erhielt sie eines Tages eine Brief mit fremder Schrift und mit der ihr bis dahin fremden Anrede „Sehr geehrtes gnädiges Fräulein!“. Lachend zeigte sie die Zeilen ihren Eltern und las ihnen vor, dass der Briefeschreiber um ein Treffen bat, um ihr die Grüße ihrer Cousine ausrichten zu dürfen. Vater Ludwig sagte sogleich: „Du schreibst, dass aus dem Treffen nichts wird, da du ja gerade in Hirschberg bist“. Johanna setzte sich sofort hin und schrieb auf einem winzigen Briefkärtchen die Absage. Der Brief wanderte in den Briefkasten – der Vater kontrollierte das vom Balkon aus – und Johanna verlebte zufrieden ihre Ferien.

Als sie wieder in Stettin war, schrieb Bruno wieder nach Hirschberg. Der Brief wurde geöffnet, aber Johanna immerhin nach Stettin nachgeschickt. Er enthielt die wiederholte Bitte, die Grüße ausrichten zu dürfen. Johanna zeigte das Schreiben ihren Klassenkameradinnen, die sie vor den energischen Schriftzügen warnten. Sie antwortete aber trotzdem und gab den Termin und den Ort – ein Café – an. Alle Klassenkameradinnen wollten mitkommen!

Bruno und Johanna - Eine Glückliche Zeit

Bruno und Johanna – Eine Glückliche Zeit

Als Kennzeichen hatte Bruno angegeben, dass er einen grauen Anzug mit einer weißen Nelke im Knopfloch tragen würde, Johanna wollte ein weißes Kleid und einen weißen Schal tragen.

Als sie sich an dem verabredeten Termin im Café einfand, sah sie … zwei Herren in grauen Anzügen, und keiner hatte eine weiße Nelke im Knopfloch! Aber einer stand auf, kam auf sie zu und stellte sich vor – und es war, als ob sie sich seit Jahren kennen würden.

Bruno und Johanna - Liebe auf den Ersten Blick

Bruno und Johanna – Liebe auf den Ersten Blick

Für Johanna begann nun eine wunderschöne Zeit. Sie sahen sich so oft sie konnten, unternahmen gemeinsame Wanderungen und Dampferfahrten.

Schon nach dem ersten Treffen sagte Bruno zu den beiden alten Damen, bei denen er als „möblierter Herr“ wohnte, er habe gerade seine zukünftige Ehefrau kennen gelernt. Ohne Johannas Wissen schrieb er an ihre Eltern, schilderte seine wirtschaftliche Lage und seine Familie und bat darum, einen Besuch machen zu dürfen. Das wurde ihm gestattet, man lernte sich kennen und am 29. April 1930 heirateten Johanna und Bruno. Sie waren sehr glücklich miteinander, und in den folgenden Jahren wurde dieses Glück durch die Geburt ihrer Kinder Hartmut, Elisabeth und Jürgen vervollkommnet.

Bild 26

Bruno’s Last Days (in German)

Brunos Letzte Tage – Chart II a – II & IV

von Dieter Barge

Ich war sehr froh, in den Unterlagen der 218. ID einen 4-seitigen Bericht zu dem Vorauskommando zu finden, dem Bruno mit seinem Radfahrerzug angehörte. Zunächst der Berichtskopf mit einigen allgemeinen Angaben zum Vorauskommando, dann 2 Fotos zu Radfahrern in der Wehrmacht.

Das Vorauskommando hatte eine beachtliche Stärke: 10 LKW, 3*Flak, 3*PAK, 7 Motorräder, Küchen-, Munitions-, Funk-, Tank- und Krankenwagen, 3 Radfahrgruppen, 2 Radfahrerzüge. Im nächsten Bild wird begründet, dass die Gruppe wegen des schlechten Wetters nicht mit den schweren LKW an den Rhein heranfahren konnte und eine weitere Nacht vom 15.Juni zum 16.Juni in Tutschfelden übernachten mußte.

Bild 4 Bericht 2

Der Abmarsch erfolgte am 16.Juni erst gegen 18 Uhr, deshalb konnte Bruno auch einen Brief an die Familie daheim schreiben und das folgende Bild beilegen, das auch noch entwickelt werden musste. Das Bild zeigt Bruno bei der “Bekanntgabe der Lage und der Aufgaben des Vorauskommandos” an seinen Radfahrerzug und ist mit 16.6.1940 datiert.

Bruno letztes Bild

Bruno letztes Bild

Das nächste Bild enthält die Erläuterung des Fahrweges von Tutschfelden bis Sigolsheim. Ich habe den Verlauf in 2 Google-Maps-Bildern eingetragen.

Der folgende Bericht schildert die Kämpfe in Sigolsheim und in Kientzheim, zu diesem Zeitpunkt war das Vorauskommando tatsächlich vor dem 386 IR, das sie vor Gemar einholten.

Bild 9 Bericht 4

Bemerkenswert, dass die Einheit direkt vom Divisions- und vom Regimentskommandeur geführt wurde! Die Kämpfe in Kientzheim dauerten ca. 9 Stunden !

Gegen Mittag fiel Bruno, wie im Beitrag von Anke und Jürgen bereits von einer Augenzeugin beschrieben wurde. Der Bericht des Vorauskommandos ist damit stimmig mit der Augenzeugin und der folgenden Nachricht des Vorgesetzten Brunos an Johanna. Etwas verwunderlich für mich ist, dass von diesen schweren Kämpfen in Kientzheim nichts beschrieben wurde.

Bruno

Die nächsten beiden Bilder zeigen das 1.Grabkreuz und das nach der offiziellen Trauerfeier errichtete 2. Grabkreuz.

Am 25.10.1940 besuchte die beiden Brüder Gerhard (später General) und Günther (Oberst) die Grabstelle.

Bild 13 Günther und Gerhard am Grab ihres Bruders am 25.10.1940

Die Söhne Jürgen und Hartmut konnten nach der Wiedervereinigung gemeinsam das Grab besuchen.

Bild 14 Jürgen und Hartmut am Grab ihres Vaters Bruno

Ich habe zur Erinnerung an Bruno 2 Bilder bearbeitet, das eine zeigt den jungen Bruno am Grab seines Vaters.

 

Operation ‘Kleiner Bär” 1940 (in German)

Die Lebenslinien von Bruno Kegler und Rolf Barge treffen sich 1940 im Schwarzwald – Part II

 Von Dieter Barge (Chart II a – II & IV)

Die Division wurde am 31.5.1940 bei gutem Wetter in Marsch gesetzt, die Fahrt ging von Burg über Magdeburg, Halle , Naumburg nach Erfurt, das gegen Abend erreicht wurde.
Von Erfurt ging es über die Rhön nach Frankfurt-Süd, von dort über die Bergstraße nach Heidelberg, das Neckartal hinauf bis Stuttgart. In Stuttgart (1.6.1940 abends) erfolgte die Ausladung und der Abmarsch über Freudenstadt nach Zell. Die endgültige Unterbringung der Einheit von Bruno erfolgte in Schuttertal.

Endgültige Unterbringung

Endgültige Unterbringung

Nach Tutschfelden kam die 3.Kompanie des IR 386 und die 2.Batterie des AR 216, nach Bleichheim die 3.Kompanie des IR 386, nach Schweighausen der Reg.stab des IR 386 mit Nachrichten-, Reiter- und Pionierzug. Der Regimentskommandeur des IR 386 war Oberst Manitius.

Laut Forum der Wehrmacht (FdW) hatte damals ein Infanterie-Regiment hatte ca. 3000 Mann, ein Bataillon ca. 860 Mann, eine Infanterie-Division über 10.000 Mann.
Die Unterbringung erfolgte bei den Einwohnern der Orte, in Schulen, anderen öffentlichen Gebäuden, oder es wurde biwakiert.
Eine Übersicht über den Oberrhein gibt das folgende Bild:

Übersicht Oberrhein

Übersicht Oberrhein

Der Angriff

Hier der Bucheinband zu dem bereits genannten Buches von Josef Göhri:

Breisgauer KTB Göhri

Breisgauer KTB Göhri

Josef Göhri schreibt, dass die deutschen Angriffstruppen in Bleichheim in wenigen Tagen enge Freundschaft mit der Bevölkerung geschlossen hatten, aber die vollbehangenen Kirschbäume bald wie leergefegt waren. Die Dorfbewohner schauten mit einem lachenden und einem weinenden Auge zu, “wir Buben hatten das Nachsehen”.
Am 10.Juni wurde die Division in den Angriffsraum vorgezogen, die Führungsstaffel der Division rückte nach Wagenstadt, einem Stadtteil von Herbolzheim, vor, der Rest des Stabes wurde nach Ettenheim verlegt.

Befehl Angriffsraum 10.6.1940

Befehl Angriffsraum 10.6.1940

Aus den beiden folgenden Dokumenten geht hervor, dass die schwere Artillerieabteilung 806 meines Vaters der 218.ID zugeordnet wurde, sie von der 218. ID verpflegt wurden und die Munition für den Angriff in Weisweil erhielt. Die 806 rückte am 14.Juni aus Oberachern nach Kappel vor.


Die beiden folgenden Bilder zeigen eine motorisierte Artillerie-Einheit bei Bleichheim, es handelt sich dabei um eine Batterie 15cm s F.H.18 (schwere Feldhaubitzen), diese Einheit kam wie Rolf auch aus dem Artillerie-Regiment 65 in Mühlhausen.

Die 218. ID gehörte ebenso wie die 221. ID und 239.ID zum XXVII. AK (Armeekorps)von General Alfred Wäger,
nördlich davon stand das XXV.AK von General Ritter von Prager mit der 555.ID und der 557.ID, südlich davon XXXIII. AK von General Brandt mit der 554.ID und der 556.ID.

Den deutschen Truppen in diesem Gebiet standen die V. und VIII. Armee Frankreichs gegenüber.

Im Vorgriff wurde die Bevölkerung in den Gemeinden zwischen Rhein und den geschützten Lagen im Schwarzwald evakuiert.

Im Rücken der französischen Armeen an der Maginotlinie war bereits die Panzergruppe Guderian unterwegs, um diese einzukesseln, am 9. Juni 1940 hatte die zweite Phase des Westfeldzuges mit der Durchbruchsschlacht durch die französische Aisne-Front begonnen. Am 12. und 13. Juni schloss sich der Kampf um Châlons s.M. und den Rhein-Marne-Kanal sowie bis zum 17. Juni die Verfolgungskämpfe über den Rhein-Marne-Kanal bis zur Schweizer Grenze bei Pontarlier an.

Am 15.6.1940 begann der deutsche Angriff auf die französische Maginotlinie um 10 Uhr mit schwerem Artilleriefeuer aus 300 Kanonen insbesondere gegen die feindlichen Bunker, um den Rheinübergang der deutschen Truppen vorzubereiten. Daran waren auch die Geschütze des Westwalls und das Eisenbahngeschütz “Kurzer Bruno” beteiligt.
Den Tätigkeit eines vorgeschobenen Beobachters (VB), die mein Vater bei der 806 hatte, wird durch das folgende Bild vom Bundesarchiv veranschaulicht.

Russland, Artillerie-Beobachtung

Russland, Artillerie-Beobachtung

Nach dem Artilleriefeuer begann der Sturm der Einheiten über den Rhein, der geplante Einsatz von Stukas konnte wegen des schlechten Wetters nicht erfolgen. Der Rhein führte Hochwasser, Flußbreite ca. 210m, Wassertiefe 5-6 m, Strömung 3-4 m/sec, ca. 40 sec dauerte die Fahrt mit einem Sturmboot.
Ich habe die Übersetzstreifen der 218.ID einmal in der Übersicht dargestellt, vom IR 386 waren 2 Bataillone eingesetzt, Bruno war also nicht dabei. Eine Vorstellung über den Rheinübergang vermitteln die folgenden 3 Bilder von Josef Göhri, ein Bild des Bildarchivs zeigt ein Sturmboot im Einsatz.

Das IR 386 startete aus dem Raum westlich von Wyhl und sollte sich in Richtung Mackenheim vorkämpfen. Es wurden 500 Mann mit 60 MG in 6 Etappen übergesetzt. Die Fahrt über den Rhein war sehr verlustreich, vom Regiment wurden 33 Mann vermisst. Im Verlaufe des Tages wird ein kleiner Brückenkopf bis zu 500 m Tiefe gebildet.
Wenige Tage später erfuhren die Bewohner von Bleichheim von einem zurückgekehrten Unteroffizier, dass viele Soldaten in ihren Booten ums Leben kamen, “der Rhein war vom Blut rotgefärbt”!
Am 15.Juni begann durch das Pionierbataillon 685 (der 239. ID unterstellt) der Aufbau einer Pontonbrücke über den Rhein bei Sasbach, nahe den Überresten der Limburg.
Am 16.Juni hat das IR 386 Marckolsheim erreicht, es gab Unterstützung durch Stukas.

Göhri Stuka

Göhri Stuka

Zerstörte Bunker aus dem Buch von J.Göhri:

Am Abend überquerten die Truppen den Rhine-Rhone-Kanal und eliminieren weitere französische Bunker.
Am 17. Juni wird Marckolsheim eingenommen, am 17.Juni 8 Uhr ist die Pontonbrücke fertig und schwere Waffen können übergesetzt werden. Am Abend des 17.Juni wird Colmar besetzt.

Bruno war in eine große Vorausabteilung, gebildet aus den IR 386 und 397, eingeteilt, diese Abteilung sollte eigentlich am 15.Juni übersetzen und die Spitze der ID 218 bilden, das hat nicht wie geplant geklappt. Ich berichte im 3. und letzten Teil meines Beitrages detailliert über einen Bericht, den ich in den Unterlagen der 218. ID darüber gefunden habe.

Die Einheit meines Vaters wurde, wie aus Unterlagen des XXV. Armeekorps hervorgeht, in der Nacht vom 16. zum 17.Juni der 557. ID zugeführt und unterstellt, am 18.Juni überquerte sie in der Dringlichkeitsstufe an 10.Stelle die Pontonbrücke Sasbach.
Diese 557. ID/ XXV. AK agierte im Raum Rhinau im Bereich der V. französischen Armee.
Von der Rheinüberquerung 4 Bilder meines Vaters:


Von der Operation “Kleiner Bär” gibt es einiges im Axis-History-Forum und bei Feldgrau zu lesen.

Es geht bald weiter.

The Life Lines of Bruno Kegler and Rolf Barge Intersect in 1940 (in German)

Die Lebenslinien von Bruno Kegler und Rolf Barge treffen sich 1940 im Schwarzwald

Von Dieter Barge (Chart II a – II & IV)

Seit ca. 2 Jahren beschäftige ich mich mit den Kriegsjahren meines Vaters im französischen Atlantikwall-Forum und dem deutschen Forum der Wehrmacht.
Dabei ist mir eine Parallele zwischen Bruno Kegler und meinem Vater Rolf Barge aufgefallen. Sie sind beide gemeinsam bei der deutschen Offensive am Oberrhein im Juni 1940 beteiligt gewesen !
Bruno Kegler war in der:
-6.Kompanie, (Kompaniechef Oberleutnant Nowak) im
-386.IR = Infanterieregiment der
-218.ID = Infanteriedivision.
Der Divisionskommandeur hieß Generalleutnant Woldemar Freiherr Grote.
Mein Vater gehörte zur 2.Batterie der schweren Artillerie-Abteilung 806.

Beide Einheiten gehörten zur 7. Armee unter Generaloberst Friedrich Dollmann.

Die 7.Armee griff einige Wochen nach Beginn des Frankreichfeldzuges (10. Mai bis 25. Juni 1940) im Rahmen der Operation “Kleiner Bär” die Maginotlinie an (Beginn am 15.6.1940).

Ich begann nun, mich mít dieser Zeit zu beschäftigen, dazu bestellte ich mir die Kriegstagebücher der 218. ID und nahm Kontakt mit Herrn Josef Göhri auf, der das Buch “Breisgauer Kriegstagebuch” geschrieben hat. Er hat als 10-jähriger Bube, wohnhaft in Bleichheim, das Geschehen sehr nah erlebt, Bleichheim liegt im Bleichtal, wo später Bruno hinkam, das Nachbardorf (2 km entfernt) ist Tutschfelden, wo das letzte Foto von Bruno Kegler aufgenommen wurde!, beide Orte gehören zu Herbolzheim.

  1. Zu meinem Vater Rolf

Mein Vater wurde am 21.6.1919 in Nordhausen geboren, er war vom 1.11.1938 bis zum 30.4.1939 beim sogenannten Reichsarbeitsdienst (RAD) in Buttlar/Rhön, am 1.9.1939 wurde er zur Artilleriekaserne Mühlhausen zum Wehrdienst einberufen.
Die genannten Orte gehören zu Thüringen, im Herzen von Deutschland. Davon die Bilder vom RAD, der Kaserne in Mühlhausen und von der Grundausbildung an der Flak 8,35 (t).

Im Januar 1940 wurde seine Einheit in den Schwarzwald verlegt, dazu Bilder von der Ankunft in Karlsruhe und dem ersten Unterbringungsort in Oberachern.

Während der folgenden Monate fand eine umfassende Ausbildung statt, dazu Bilder von Manövern und vom Schießplatz in Zeutern.

 

  1. Zu Bruno

Wie bereits geschrieben, machte Bruno zunächst den Polenfeldzug mit, die Einheit blieb danach noch in Polen stationiert und wurde später in den Raum Burg bei Magdeburg verlegt, dort waren traditionell schon immer Truppenübungsplätze, von unserer Zeit in Wolmirstedt kenne ich den Truppenübungsplatz Altengrabow, den es seit 1893 gibt, auch dort waren damals die Russen stationiert, jetzt ist es ein Übungsgelände der Bundeswehr.

Ich habe in den Dokumenten der 218.ID folgendes Blatt gefunden:

15 Dokument zur Verlegung

In Johannas Album für Elisabeth ist ein rührendes Gedicht von Bruno enthalten:

16 Gedicht Bruno

Dretzen liegt in dem beschriebenen Gebiet, hier eine Übersicht:

17 Dretzen

Brunos Einheit wurde am 31.5.1940 in den Schwarzwald verlegt!

Dazu mehr im nächsten Teil.

Memory Fragments – Part II

Kientzheim. Alsace, June 1940

by local resident Theresa Held-Schmitt

Kientzheim, Alsace, France - Photo Credit: Wikipedia.org

Kientzheim, Alsace, France – Photo Credit: Wikipedia.org

“I was 10 years old at the time. Germany’s attack on France lasted only a few weeks. France was ready to surrender. June 18, 1940 was a sunny day. A company of German infantry was approaching the village on bicycles. Although they could see no French soldier far and wide nor hear any shots, the commander, Sergeant Bruno Kegler, let his unit wait at the village outskirts and went alone into the village. He wanted to find out, whether the quiet scene was perhaps a trap. He stopped at our house, which was close to the graveyard wall, and asked, if he could have a look from the attic window. He wanted a better view onto the surrounding area. I was just a little girl and accompanied the German soldier to the attic. There he was attentively looking out of the window. I stood next to him. Suddenly a shot rang out. He touched his head and said, ‘I have been hit’. Then he collapsed onto the floor. When my mother alarmed by my screaming entered the attic, Bruno Kegler was already dead.

Bruno Kegler Giving Instructions to his Troop

Bruno Kegler Giving Instructions to his Troop the Day before he Died

He was the only dead German soldier at the invasion of our region and all the inhabitants of Kientzheim were of the same opinion. An overly zealous German soldier mistook him for an enemy and shot one of his own troops (in modern terminology he was killed by ‘friendly fire’).”

Jürgen Kegler continues, “When I returned home from my bicycle tour, I reported what I had experienced. My uncles reproached me for not letting my mother in the belief that my father had died for ‘Führer, country and his people’, as it was written in the letter from the regiment’s commander. But she took the news in stride. She even was thankful for it. she knew that the notifications were all worded the same way, and that the circumstances of death were, however, always different.

The two Sons Hartmut and Jürgen Kegler Visiting his Grave

The two Sons Hartmut and Jürgen Kegler Visiting his Grave

I was thinking by myself how his early death had perhaps saved him from greater trouble in the war. There was also the possibility that out of disappointment with the system he may have sought contact  with the Resistance Movement against Hitler’s regime and could have ended up in the torture chambers of the Gestapo. Is it not true that disillusioned idealists most often have to face the most radical consequences?”

Memory Fragments

Tribute to our Father and Grandfather Bruno Kegler

by Jürgen Kegler and Anke Schubert – Chart II a – II & III

Bruno Kegler with his Family 1940

Bruno Kegler with his Family 1940

When the war broke out in September 1939, Bruno considered it his duty to participate in Germany’s struggle to shape her destiny. He enlisted in the army. At that time he was an enthusiastic supporter of National Socialism and proud to be a member of the Party with a fairly low membership number. He took part in the campaign against Poland. However, upon his return he was totally depressed and disgusted about what he had experienced.  He said to his wife Johanna that the Party was nothing but a criminal bunch of rabble (Sauhaufen). With his illusions about a better world destroyed, he had to go back to the front lines.

Bruno Kegler

Bruno Kegler

To describe what happened next, it is best to let his youngest son Jürgen Kegler continue. In 1956 he made a bicycle tour with a friend through Western Europe . Their goal was to explore Belgium, Holland, Great Britain and France. He wrote:

Vosges Mountains - Photo Credit: Wikipedia.org

Vosges Mountains – Photo Credit: Wikipedia.org

“The journey back home went over Paris in the direction of the Vosges Mountains. By the way, we slept in the open air, ate little,  and experienced much. On a map I discovered the little village of Kientzheim. I wondered if it was possible to locate my father’s grave site. I found it marked by a simple wooden cross and a tin tag, which every soldier had to wear on his body. It was a strange feeling to read my father’s name in an unfamiliar region of a foreign country . It was like something very much alive rising from the ground, quite a mystifying feeling. While I was squatting down at the grave site, a woman approached me and asked if I was a relative of the German soldier. When I had introduced myself as the youngest son of Bruno Kegler, she began to tell me the following story.

To be continued on the next post …